Lohnrechner

Rechnen Sie Ihren Nettolohn mit dem Lohnrechner aus!

Wieviel Nettolohn bleibt am Ende vom Bruttolohn noch übrig? Was bringt mir die Gehaltserhöhung unterm Strich? Wie sieht meine finanzielle Situation aus, wenn ich auf Teilzeit gehe? Welches Nettogehalt bekomme ich bei einem Wechsel der Steuerklasse und wie viele Sozialabgaben muss ich zahlen? Was bringt mir das Bürgerentlastungsgesetz? Diese Fragen tauchen bei Arbeitnehmern immer wieder auf.

Wenn man seine erste Lohnabrechnung in den Händen hält, ist man oft überrascht wie wenig Netto von dem relativ üppigen Bruttogehalt am Ende tatsächlich übrig bleibt. Um sich schon im Vorhinein einen Überblick über die zu erwartenden Abzüge zu verschaffen oder sich die oben gestellten Fragen zu beantworten, kann man den Lohnrechner auf dieser Seite benutzen. Der Lohnrechner errechnet die zu erwartenden Abzüge in Form von Sozialabgaben für die Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung, Kranken­versicherung und Pflegeversicherung und die zu zahlenden Steuern auf den Lohn und gibt am Ende als Ergebnis den übrig bleibenden Nettolohn an.

Nutzen Sie jetzt den Lohnrechner um Sozialabgaben, Steuern und Nettolohn zu bestimmen!

Lohnrechner

Ihr monatliches Bruttogehalt in Euro.
Wählen Sie Ihre Steuerklasse aus.
Geben Sie den Faktor (<1) an, wenn Sie Steuerklasse IV mit Faktorverfahren haben.
Geben Sie die Höhe der geldwerten Vorteile in Euro an, falls Ihnen ihr Arbeitgeber solche gewährt.
Geben Sie die Höhe von Leistungen für betriebliche Altersvorsorge an, die Ihnen Ihr Arbeitgeber gewährt.
Geben Sie die Höhe des Jahresfreibetrags, den Sie beim Finanzamt haben eintragen lassen, an.
Ankreuzen, wenn Sie Kinder haben.
Geben Sie die Anzahl Ihrer Kinderfreibeträge (Lohnsteuermerkmal Kinderfreibeträge) an.
Wählen Sie die Höhe der Kirchensteuer aus.
Wählen Sie Ihr Bundesland aus.
Geben Sie Ihr Geburtsjahr (vierstellig) an.
Wählen Sie das Feld ab, wenn Sie keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung abführen müssen.
Wählen Sie das Feld ab, wenn Sie keine Beiträge zur Rentenversicherung abführen müssen.
Wählen Sie das Feld ab, wenn Sie keine Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung abführen müssen.
Ankreuzen, wenn Sie in Bremen oder im Saarland zu Beiträgen zur Arbeitskammer verpflichtet sind.
Geben Sie ggf. die Höhe Ihres Beitrags zur privaten Krankenversicherung an.
Ankreuzen, wenn Sie einen Arbeitgeberzuschuss zur privaten Krankenversicherung erhalten.

Anleitung für den Lohnrechner

Tragen Sie in die Eingabefelder des Lohnrechners zunächst die Höhe Ihres Bruttolohns und ggf. sofern vorhanden gewährte geldwerte Vorteile des Arbeitsgebers, Beträge für betriebliche Altersvorsorge und auf der Lohnsteuerkarte eingetragene jährliche Freibeträge ein. Wählen Sie anschließend Ihre Steuerklasse aus. Nun können Sie angeben ob Versicherungspflicht in den Sozialversicherungen bestehen und ggf. die Beiträge für eine private Krankenversicherung angeben. Weitere Angaben die benötigt werden sind Ihr Geburtsjahrgang, ob Sie Kinder haben und die Anzahl der Kinderfreibeträge, die Ihnen zugerechnet werden (in der Regel 0,5 pro Kind). Zuletzt müssen Sie die Höhe der Kirchensteuer auswählen, sofern Sie Kirchensteuerpflichtig sind und ob Sie in den neuen oder alten Bundesländern arbeiten. Nach einem Klick auf die Schaltfläche „Lohn berechnen“, rechnet Ihnen der Lohnrechner Ihren Nettolohn und die Abzüge aus.

Wie funktioniert die Nettolohnberechnung mit dem Lohnrecher?

Welche Faktoren spielen für die Höhe der Abzüge, Steuern und für die Höhe des Nettolohns eine Rolle? Der erste Faktor ist die Höhe des Bruttolohns. Tendenziell gilt, je höher der Bruttolohn, desto höher Abzüge und Steuern. Abzüge für Sozialversicherungsbeiträge und Steuern werden vom Arbeitgeber direkt vom Bruttolohn einbehalten und an die zuständigen Stellen abgeführt, da der Arbeitgeber dazu gesetzlich verpflichtet ist.

Die Höhe der Abzüge für die Sozialversicherungen richtet sich nach der Höhe des Bruttogehalts. Bei den Sozialabgaben gelten für die unterschiedlichen Sozialversicherungszweige verschiedene Beitragsbemessungsgrenzen und Beitragssätze. Das heißt, wenn Ihr Bruttoeinkommen die Beitragsbemessungsgrenze für einen bestimmte Sozialversicherungszweig überschreitet, dann wird nur die Beitragsbemessungsgrenze für die Berechnung des Abzugs für diese Sozialversicherung herangezogen. Die Beitragssätze (für den Arbeitnehmeranteil für die gesetzlichen Sozialversicherungen betragen im Jahr 2012 9,8 % für die Rentenversicherung, 8,2 % für die Krankenversicherung, 1,5 % für die Arbeitslosenversicherung und 0,975 % für die Pflegeversicherung für Eltern bzw. 1,225 % für Kinderlose. Zusätzlich zu den Abzügen vom Bruttolohn, die als Arbeitnehmeranteil bezeichnet werden, hat der Arbeitgeber noch den sogenannten Arbeitgeberanteil zu tragen und abzuführen. Bis auf die Krankenversicherung, wo der Arbgeitgeberanteil 2012 bei 7,3 % liegt, ist der Arbeitgeberanteil genauso hoch wie der Arbeitnehmeranteil. Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung und weitere Umlagen (z. B. Winterbau-Umlage) hat der Arbeitgeber alleine zu tragen.

Neben den Sozialversicherungsbeiträgen müssen die Steuern vom Bruttolohn abgezogen werden. Dabei wachsen die Steuern mit steigendem Bruttolohn nicht linear sondern progressiv. D. h. wenn ihr Lohn wächst, dann wird der Zuwachs mit einem höheren Steuersatz besteuert als der Rest des Lohns. Die Höhe der Lohnsteuer, die für das Finanzamt abgezogen wird, hängt aber auch von der Wahl der Steuerklasse und von Freibeträgen (z. B. Der Anzahl der Kinderfreibeträge) ab. Auf der Lohnsteuerkarte eingetragene Freibeträge werden vor der Berechnung der Lohnsteuer abgezogen. Der Lohnsteuerabzug für die jeweilige Lohnstufe und Lohnsteuerklasse kann anhand der im Fachbuchhandel erhältlichen Lohnsteuertabelle ermittelt werden oder wie im Lohnsteuerrechner nach dem gültigen Algorithmus des Bundesminísteriums für Finanzen maschinell berechnet werden. In der Lohnsteuertabelle ist für jede Steuerklasse und Lohnhöhe die abzuziehende Lohnsteuer ausgewiesen. Es gibt 6 unterschiedliche Lohnsteuerklassen, die unterschiedliche Lebenssachverhalte, die sich auf die Höhe der zu zahlenden Steuer (z. B. durch Entlastungsbeträge) auswirken, berücksichtigen. Z. B. gilt die Lohnsteuerklasse I für Ledige und die Lohnsteuerklasse II für Alleinerziehende. Die Lohnsteuerklassen III bis V können Ehepaare auswählen. Die Steuerklasse VI gilt dann, wenn ein Arbeitnehmer eine zweite Lohnsteuerkarte für ein weiteres Arbeitsverhältnis benötigt.

Ist die Lohnsteuer berechnet kommt noch der Solidaritätszuschlag für die neuen Bundesländer hinzu. Dieser beträgt 5,5 % von der zu zahlenden Lohnsteuer. Eine Abschaffung des Solidaritätszuschlag für die Zukunft ist bereits im Gespräch. Es gibt hierzu jedoch noch keine konkreten Ergebnisse. Sind Sie einer Religion zugehörig, müssen Sie ggf. auch Kirchensteuer für die Religionszugehörigkeit zahlen. Diese ist in den Bundesländern unterschiedlich und kann 8 % oder 9 % auf die zu zahlende Lohnsteuer betragen.